Es ist so weit: Im September starten die ersten Ausstellungen im Rahmen des Ausstellungsprojekts ZEITGLEICH-ZEITZEICHEN unter dem Motto "postdigital – von a nach b nach a". Kulturstaatsministerin Monika Grütters MdB hat das Projekt nicht nur finanziell gefördert, sondern auch die Schirmherrschaft übernommen.
In ihrem Vorwort zum Katalog schreibt sie:

Die 1997 vom Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler geborene Idee einer dezentralen Leistungsbilanz der zeitgenössischen Kunst in Deutschland hat sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt, für das ich gerne die Schirmherrschaft übernommen habe. Unter dem diesjährigen Motto „POSTDIGITAL – VON A NACH B NACH A?“ wird dem Spannungs­feld zwischen analogem und digitalem Leben besondere Aufmerksamkeit zuteil. Während die Digitalisierung heute zunehmend unseren Alltag, unser Berufsleben und unser soziales Miteinander beeinflusst, wird auch die Landkarte der künstlerischen Ausdrucksformen neu vermessen. Wie lassen sich neue audiovisuelle Medien mit klassisch künstlerischen Techniken verbinden? 

Projektleiter Marcel Noack ruft dazu auf, in die Welten der Kunstschaffenden einzutauchen:

Nehmen Sie sich die Zeit. Besuchen Sie die zahlreichen Ausstellungen, ganz in Ruhe. Und kommen Sie mit den Künstler*innen und ihren Werken ins Gespräch, ganz anachronistisch.

Hier finden sich Informationen zu den 43 Ausstellungen und mehr als 300 beteiligten Künstler*innen. Der Katalog kann demnächst – solange der Vorrat reicht – über das Bestellformular des BBK-Bundesverbandes bezogen werden.

 


Die Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe ZEITGLEICH-ZEITZEICHEN des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) existiert seit 1997 und findet im Jahr 2019 zum 7. Mal statt. Die Auseinandersetzung mit der Digitalisierung steht dabei im Mittelpunkt. Das Thema POSTDIGITAL – VON A NACH B NACH A? greift diesen Wandel auf. Der Begriff „Postdigital“ ist dabei als Zustandsbeschreibung mit divergierenden Bedeutungszuschreibungen denkbar, kann als Veränderung durch digitalisierte Prozesse bereits im alltäglichen Tun und Handeln klar sichtbar werden und damit in der Praxis die Unterscheidung zwischen Digitalem und Analogem aufheben.

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